Über mich  
        
ZUR PERSON
geb. 1934 in Hamburg

Mit 14 Jahren schuf ich die VENUS VON MILO nach einem Foto aus Schnee. Erst bei beginnender Dunkelheit war das Werk vollendet. Als ich am folgenden Tag ein Foto machen wollte, war durch Tauwetter die Skulptur zerstört.
Für mich ergab sich nicht die Möglichkeit einer kunstakademischen Ausbildung; ich wurde Kaufmann. Mit 18 Jahren belegte ich erste Kurse in Aktzeichnen. Stift und Pinsel begleiteten mich parallel zu meinem Arbeitsleben als Marketing-Kaufmann.

Mein Traum - Skulpturen aus Naturstein zu schaffen erfüllte sich erst 1988. Bei einem Kursus eines saarländischen Bildhauers auf Mallorca lernte ich die Handhabung der Werkzeuge.

Bildhauerei füllte ab sofort meine Freizeit aus. Der Marmor in seinen vielfältigen Farben und Härten wurde zu meinem bevorzugten Material. Gegenständlich, figürliche Motive dominierten in den ersten
Gert Schröder
Bildhauer-Jahren. Abstrakte, organische Formen wurden dann aber das Ziel meiner Arbeit. Glatte geschmeidige Oberflächen, die dem Betrachter Anreiz geben mit den Händen die Formen auch haptisch zu erleben, sind typisch für meine Gesamtwerk.

Die Begegnung mit anderen internationalen Bildhauern bei meinen jährlichen Arbeitswochen in einem Atelier in Carrara/Italien sowie die Mitgliedschaften in den Kunstvereinen ART-Projekt e.V. und Kunst in der Provinz e.V. geben immer wieder neue kreative Impulse für weiteres Arbeiten.

Nach einer ersten Ausstellung 1972 im Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen (Malerei) folgten diverse Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Norddeutschland.

Kunst im öffentlichen Raum: Golfplatz Syke-Okel Meditation, Rathaus Stuhr Goldenes Herz, Bruchhausen-Vilsen/Heiligenberg Tor zum Klosterwald.
Im 3-Jahresrythmus wird meine Bronzeskulptur Unendliche Säule als Preis der Gemeinde Stuhr an das innovativste Unternehmen der Stadt Stuhr überreicht.

Gert Schröder